{"product_id":"ferrari-166-mm53-spider-barquette-ch-0300m-vignale-by-oblin-winner-coppa-sar-1955-1-43","title":"FERRARI 166 MM53 SPIDER BARQUETTE ch.0300M VIGNALE BY OBLIN - WINNER COPPA SAR 1955 1:43","description":"\u003cp\u003eUnser vorgestelltes Exemplar ist ein 166 MM\/53 mit der Fahrgestellnummer 0300M, das am 1. April 1953 das Ferrari-Werk verließ und laut Produktionsdatenblatt eine Karosserie im Vignale-Berlinetta-Design trug. Als Achte von nur 13 produzierten Fahrzeugen der Serie II des 166 MM wurde es über die Garage Francorchamps an den Belgier Jacques Herzet ausgeliefert, der sofort damit begann, mit seinem neuen Schmuckstück an Wettbewerben teilzunehmen. Am 17. Mai desselben Jahres startete Herzet bei der Coupe des Spa und erreichte bei seinem ersten Einsatz mit dem 166 den zweiten Gesamtrang – ein eindrucksvoller Auftakt, der auf einen besonders leistungsstarken V12-Motor schließen lässt. Mit dem Wagen feierte er eine beachtliche Erfolgsserie und stand bei Veranstaltungen wie der Coppa d’Oro, der Rallye des Alpes und der anspruchsvollen Rallye Lüttich–Römer–Lüttich auf dem Podium; zusätzlich gewann er eine Klasse und belegte den dritten Gesamtrang. 1953 erreichte Herzet den zweiten Platz in der ersten Rallye-Europameisterschaft – ein bemerkenswerter Erfolg für einen Privatfahrer. Zu Herzets Erfolgsgeschichte trug unstreitig sein junger Beifahrer bei, der damals 18-jährige Lucien Bianchi, der später selbst in der Formel 1 glänzte, die Tour de France Auto mehrfach gewann und 1968 die 24 Stunden von Le Mans in einem Ford GT40 für sich entschied.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAls das belgische Wetter kälter wurde, verschiffte Herzet den geliebten 166 nach Südamerika und setzte seine Rennkarriere fort. In Brasilien sammelte er weitere Top-Platzierungen. Doch die Strapazen des Sports zeigten sich an der empfindlichen Vignale-Karosserie, weshalb der Wagen mit der Fahrgestellnummer 0300M weniger als ein Jahr nach Belgien zurückgebracht und dem Designer und Karosseriebauer Martial Oblin übergeben wurde. Die Vorgabe war eindeutig: Das Auto sollte nicht nur modern aussehen, sondern auch leichter und damit wettbewerbsfähiger werden. Oblin entwarf ein atemberaubendes Barchetta-Design: sanft abfallende vordere Kotflügel flossen in schmale Türen über, betont durch elegant geschwungene Kotflügel. Die Form folgte der Funktion: Eine gewölbte Lufthutze versorgte die drei Weber-Vergaser mit Kraftstoff, und eine schlichte, schmal geschnittene Plexiglasscheibe spannte sich über die gesamte Breite des Cockpits, wodurch der Zweck dieses Wagens als Rallyefahrzeug deutlich wurde. Die Oblin-Karosserie war tatsächlich leichter, wodurch der 166 deutlich schneller wurde. Das fertige Fahrzeug wurde 1955 auf dem Brüsseler Autosalon in einer auffälligen, ungewöhnlichen matten Anthrazit-Lackierung präsentiert, akzentuiert durch einen tiefroten Streifen, der mittig über die Schweller zog. Dieser Lackeffekt war seinerzeit selten; der Wagen erregte großes Aufsehen und fand Aufnahme im Ferrari-Jahrbuch von 1955.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eTrotz seines spektakulären Erscheinungsbildes kehrte Herzet mit dem 0300M zu zahlreichen Wettbewerben in ganz Europa zurück, und die Erfolge setzten sich bis zum Ende seiner Zeit mit dem Wagen im Jahr 1957 fort. Bemerkenswert ist, dass der 0300M die meisten seiner Wettbewerbserfolge ungewöhnlicherweise fast durchgängig mit derselben Fahrer-Beifahrer-Kombination erzielte.\u003c\/p\u003e","brand":"KESS Models","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":51260024422685,"sku":"KE43056421","price":99.95,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0873\/5912\/7837\/files\/KE43056421_374adc39-53d2-4290-bf23-40644d487731.jpg?v=1778184575","url":"https:\/\/touring-modelcars.com\/products\/ferrari-166-mm53-spider-barquette-ch-0300m-vignale-by-oblin-winner-coppa-sar-1955-1-43","provider":"Thomas Langejürgen","version":"1.0","type":"link"}